Solar-Bürger-Genossenschaft die unabhängige Freiburger Energie-Genossenschaft

Terminarchiv  für interessierte Bürger

Hier finden Sie eine Rückschau bereits vergangener Veranstaltungen und Termine.

Ferntrassen oder Speicher oder beides?

Am 7. Dezember 2015 luden wir gemeinsam mit dem fesa e.V. Wolf von Fabeck, Mitbegründer des Solarenergie-Fördervereines in das Vorderhaus in Freiburg ein, um die Position des SfV zu Fernübertragungstrassen darzustellen. Knapp 90 Teilnehmer zeigten großes Interesse am Thema, das bei uns in Südbaden ja weniger ein landschaftliches Problem darstellt, sondern befürchten lässt, dass die dezentrale und bürgergetragene Energiewende hin zu 100% Erneuererbare ausgebootet wird. Grund genug also, sich auch bei uns eine Meinung zu bilden und Position zu beziehen.

Den Vortrag finden Sie hier (PDF), bzw. auf dieser Seite.
Das einleitend gezeigte Video "100 Prozent" zum gleichnamigen Song der Gruppe Aixellent finden Sie hier, bzw. auf dieser Seite.
Und hier gibt es den Song zum Download als mp3.

Ankündigungstext

Die Solar-Bürger-Genossenschaft eG und fesa e.V. laden am 7. Dezember zu einer Informationsveranstaltung ein zum Sinn und Unsinn von Fernübertragungstrassen und zu notwendigen Maßnahmen für eine nachhaltige Energieversorgung.

Bis 2022 will Deutschland aus der Kernkraft aussteigen. Süddeutschland soll hierfür in der Zukunft mit regenerativem Strom aus dem Norden durch den Bau von vier „Stromautobahnen“ versorgt werden. Vom Leitungsbau betroffene Regionen mobilisieren längst gegen die Megatrassen. Es ist an der Zeit, dass auch der Süden, die eigentliche „Zielgruppe“ dieses Großprojektes, deutlich Position bezieht.

Solar-Bürger-Genossenschaft eG und fesa e.V. kämpfen für die dezentrale, bürgergetragene Energiewende. Nur so können die für jede Region spezifischen zukunftsfähigen Energielösungen umgesetzt werden. In diesen Zusammenhang sind auch die Aktivitäten der Solar-Bürger-Genossenschaft einzuordnen, nicht nur Strom und Wärme vor Ort zu erzeugen, sondern auch zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der Veranstaltung wird sie deshalb ihre Arbeitsschwerpunkte und ihr neues Angebot für Freiburger Bürgerstrom vorstellen.

Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung stehen die Ausführungen von Wolf von Fabeck, Mitbegründer des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.. Wer profitiert von den Fernleitungen, wo sind die Vor- und Nachteile gegenüber dezentralen Lösungen, was für Speichermöglichkeiten gibt es und was leisten diese? In seinem Vortrag zieht er einen weiten Bogen von den Folgen eines Supergrid über technische und wirtschaftliche Aspekte dezentraler Lösungen, bis hin zu Forderungen an eine Neugestaltung unseres Strommarktsystems.

Nach dem Vortrag wird es viel Raum für eine ausführliche Diskussion geben.

Die Veranstaltung findet am 7. Dezember, 19:00 Uhr im Vorderhaus in der Fabrik, Habsburgerstraße 9 in Freiburg statt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Veranstalter sind die Solar-Bürger-Genossenschaft und fesa e.V.

Energiewende in der Immobilienwirtschaft genossenschaftlich organisiert.

Die Immobilienwirtschaft ist ein unverzichtbarer Player für die Umsetzung einer verbrauchsnahen Energieerzeugung und bei Einsparmaßnahmen im Wohnungsbau! Wie aber kann eine Zusammenarbeit von Wohnungsbaugenossenschaften und Energiegenossenschaften für beide Seiten fruchtbar gestaltet werden?

Vertreter von Energiegenossenschaften als auch Vertreter der Immobilienwirtschaft lernen zukunftsfähige Modelle für eine wirtschaftliche und mietrechtskonforme Umsetzung der Energiewende im Wohngebäude kennen. Auch der informelle Austausch zwischen den Akteuren kommt nicht zu kurz.

Auf der Veranstaltung sind nur 25 Plätze vorgesehen. Insofern ist es bei Interesse wichtig, sich umgehend anzumelden, da gegenwärtig sowohl von Seiten der Wohnungs- als auch der Energiegenossenschaften hohes Interesse signalisiert wird.

Kosten 390,00 Euro, einschließlich einer Übernachtungen und Verpflegung. Für Privatpersonen oder ehrenamtliche Mitglieder von Energie- und Wohnungsbaugenossenschaften aus NRW ist der Beitrag auf 190,00 Euro reduziert.

Genauere Informationen und Anmeldung: www.innova-eg.de/fortbildung/anmeldung/
oder bis 26. Oktober anmelden über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

innova eG
Dr. Sonja Menzel
Kurt-Eisner-Str. 41
04275 Leipzig
Tel: 0341 6810985
Fax: 0341 6811786
www.innova-eg.de.

Nico Storz: Wohin mit dem Strom?

Die erneuten Reformpläne der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz sorgen für erhebliche Verunsicherung. Wie ist der aktuelle Stand? Welche Änderungen kommen auf Bestandsanlagen und welche auf Neuanlagen zu? Sind bis zum Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens noch Änderungen möglich?

Nico Storz, Aufsichtsratsmitglied der Solar-Bürger-Genossenschaft und Energieexperte des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes, gibt Antworten auf diese Fragen.
Im Anschluss daran stellt er die Bürgerwerke eG vor und damit eines von vielen unterschiedlichen, aktuell aus dem Boden sprießenden Dienstleistungsangeboten für die Vermarktung von dezentral erzeugtem Strom.
Auch die Solar-Bürger-Genossenschaft ist Mitglied und Kooperationspartner dieser Genossenschaft. Durch diese Zusammenarbeit kann sie in Zukunft ihren Mitgliedern den Strom aus den eigenen Anlagen anbieten.

Kaj Mertens-Stickel: Strom aus dem eigenen Keller

Mit einem BHKW im eigenen Keller lässt sich Vieles gleichzeitig erreichen. Nicht ohne Grund betitelte die Sonderschau Kraftwerk Wiehre auf der Getec stromerzeugende Heizungen als "Eierlegende Wollmichsau“!

Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme im eigenen Keller und die direkte Nutzung des dort erzeugten Stroms schont nicht nur den eigenen Geldbeutel. Für die Energiewende spielt sie eine zentrale Rolle.
Warum das so ist und wie die Solar-Bürger-Genossenschaft helfen kann, BHKWs und Solarstromanlagen in Wohn- und Gewerbegebäuden umzusetzen, erläutert Kaj Mertens-Stickel, Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin der Solar-Bürger-Genossenschaft.

Jürgen Heller: Speichersysteme: Fakten und Möglichkeiten

Den selbsterzeugten Strom speichern – das ist sowohl in Großanlagen wie im Einfamilienhaus ein brennendes Thema. Der Technologieberater und Maschinenbau-Ingenieur Jürgen Heller gibt einen Überblick über den Stand von Technik und Wirtschaftlichkeit aktueller Speichersysteme sowie einen Ausblick auf deren Beitrag für eine gleichermaßen ökonomisch wie ökologisch ausgerichtete Energiewende.

Dr. Burghard Flieger: Auf dem Weg zur Prosumer-Genossenschaft. Energie gemeinsam erzeugen und nutzen

Noch sind es einzelne, doch es werden immer mehr: In der Zukunft wird es ganz normal sein, dass Menschen einen Teil ihres Stromes selbst produzieren. Gleichzeitig haben sie es in der Hand, möglichst viel davon zeitgleich zu verbrauchen. Auf diese Weise gelingt es, Erneuerbare Energien optimal zu nutzen und die Netze zu entlasten. Eine Win-Win-Situation für den Einzelnen und die Allgemeinheit.
Energiegenossenschaften praktizieren bereits unterschiedliche Modelle, mit denen Energie vor Ort gemeinsam genutzt werden kann. Welche Rolle sie dafür bereits spielen und welche zukünftigen Entwicklungen sich abzeichnen, lässt sich bereits heute darstellen.

Der Genossenschaftsexperte Burghard Flieger ist Vorstand der Solar-Bürger-Genossenschaft. Er erforscht und berät seit über drei Jahrzehnten genossenschaftliche Ansätze für vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen. Flieger zeigt auf, wohin die Reise mit der Solar-Bürger-Genossenschaft gehen kann, wenn viele Bürger diesen Weg mit ihr gemeinsam gehen.

Moderierte Diskussion mit mit einem Impuls-Vortrag von Dr. Harald Schäffler: Umlage auf den eigenen Strom - was sind die Konsequenzen?

Details zur Veranstaltung zum Download

Aus mehreren Veranstaltungen von Attac, BUND, NaBu und der Bürgerstiftung Pfalz entstand die Arbeitsgruppe Energiekonzept Südpfalz, in der auch vier Mitglieder der Solar-Bürger-Genossenschaft vertreten sind. Die Arbeitsgruppe hat klare Daten und Fakten zusammengetragen über die aktuelle Versorgungslage und die möglichen und erforderlichen Entwicklungen. Das Ergebnis ist ein Energiekonzept für die Region, das als Orientierung für eine Entwicklung hin zu einer effizienten und nachhaltigen Energiewirtschaft in der Region dient und Grundlage für eine sachliche Auseinandersetzung mit den erforderlichen Schritten darstellt.

Am Vorwahl-Samstag, dem 21.9.2013 stehen die Solar-Bürger-Genossenschaft und der fesa e.V. im Rahmen des Energietag Baden-Württemberg mit einem Informationsstand von 10:00 bis 17:00 in der Fußgängerzone in Freiburg, Ecke Schuster-, Eisen-, Dreherstraße für Fragen und Informationen zur Energiewende und ihren Projekten dazu zur Verfügung.