Ferntrassen oder Speicher oder beides?
Am 7. Dezember luden wir gemeinsam mit dem fesa e.V. Wolf von Fabeck, Mitbegründer des Solarenergie-Fördervereines in das Vorderhaus in Freiburg ein, um die Position des SfV zu Fernübertragungstrassen darzustellen. Knapp 90 Teilnehmer zeigten großes Interesse am Thema, das bei uns in Südbaden ja weniger ein landschaftliches Problem darstellt, sondern befürchten lässt, dass die dezentrale und bürgergetragene Energiewende hin zu 100% Erneuererbare ausgebootet wird. Grund genug also, sich auch bei uns eine Meinung zu bilden und Position zu beziehen.

Den Vortrag finden Sie hier ..., bzw. auf dieser Seite:
http://www.sfv.de/artikel/fernuebertragungstrassen_oder_speicherausbau.htm

Das einleitend gezeigte Video "100 Prozent" zum gleichnamigen Song der Gruppe Aixellent finden Sie hier ..., bzw. auf dieser Seite: www.fesa.de

Und hier gibt es den Song zum Download als mp3 ...

 

Ankündigungstext:

Fernübertragungstrassen oder Speicherausbau?

Vortrag von Wolf von Fabeck, Solarenergie-Förderverein Deutschland, am 7. Dezember, 19:00 Uhr, in der Freiburger Fabrik im Vorderhaus (www.vorderhaus.de)

Die Solar-Bürger-Genossenschaft eG und fesa e.V. laden am 7. Dezember zu einer Informationsveranstaltung ein zum Sinn und Unsinn von Fernübertragungstrassen und zu notwendigen Maßnahmen für eine nachhaltige Energieversorgung.

Bis 2022 will Deutschland aus der Kernkraft aussteigen. Süddeutschland soll hierfür in der Zukunft mit regenerativem Strom aus dem Norden durch den Bau von vier „Stromautobahnen“ versorgt werden. Vom Leitungsbau betroffene Regionen mobilisieren längst gegen die Megatrassen. Es ist an der Zeit, dass auch der Süden, die eigentliche „Zielgruppe“ dieses Großprojektes, deutlich Position bezieht.

Solar-Bürger-Genossenschaft eG und fesa e.V. kämpfen für die dezentrale, bürgergetragene Energiewende. Nur so können die für jede Region spezifischen zukunftsfähigen Energielösungen umgesetzt werden. In diesen Zusammenhang sind auch die Aktivitäten der Solar-Bürger-Genossenschaft einzuordnen, nicht nur Strom und Wärme vor Ort zu erzeugen, sondern auch zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der Veranstaltung wird sie deshalb ihre Arbeitsschwerpunkte und ihr neues Angebot für Freiburger Bürgerstrom vorstellen.

Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung stehen die Ausführungen von Wolf von Fabeck, Mitbegründer des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV, www.sfv.de). Wer profitiert von den Fernleitungen, wo sind die Vor- und Nachteile gegenüber dezentralen Lösungen, was für Speichermöglichkeiten gibt es und was leisten diese? In seinem Vortrag zieht er einen weiten Bogen von den Folgen eines Supergrid über technische und wirtschaftliche Aspekte dezentraler Lösungen, bis hin zu Forderungen an eine Neugestaltung unseres Strommarktsystems.

Nach dem Vortrag wird es viel Raum für eine ausführliche Diskussion geben.

Die Veranstaltung findet am 7. Dezember, 19:00 im Vorderhaus in der Fabrik, Habsburgerstraße 9 in Freiburg statt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Veranstalter sind die Solar-Bürger-Genossenschaft und fesa e.V.