Montag, 26. Mai 2014, 19:30, Mehlwaage Freiburg

EEG-Reform 2014 und die Freiburger Energiewende mit der Solar-Bürger-Genossenschaft

Im Anschluss an unsere diesjährige Generalversammlung boten wir in Freiburg eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Stand der Pläne der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien Gesetzes und die aktuellen Potenziale der dezentralen genossenschaftlich getragenen Bürgerenergiewende geben. Das Programm finden Sie unten

Details zur Veranstaltung zum Download

Impuls-Vortrag von Dr. Harald Schäffler: Umlage auf den eigenen Strom - was sind die Konsequenzen?

Nico Storz: Wohin mit dem Strom?

Die erneuten Reformpläne der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz sorgen für erhebliche Verunsicherung. Wie ist der aktuelle Stand? Welche Änderungen kommen auf Bestandsanlagen und welche auf Neuanlagen zu? Sind bis zum Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens noch Änderungen möglich?
Nico Storz, Aufsichtsratsmitglied der Solar-Bürger-Genossenschaft und Energieexperte des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes, gibt Antworten auf diese Fragen.
Im Anschluss daran stellt er die Bürgerwerke eG vor und damit eines von vielen unterschiedlichen, aktuell aus dem Boden sprießenden Dienstleistungsangeboten für die Vermarktung von dezentral erzeugtem Strom.
Auch die Solar-Bürger-Genossenschaft ist Mitglied und Kooperationspartner dieser Genossenschaft. Durch diese Zusammenarbeit kann sie in Zukunft ihren Mitgliedern den Strom aus den eigenen Anlagen anbieten.

Kaj Mertens-Stickel: Strom aus dem eigenen Keller

Mit einem BHKW im eigenen Keller lässt sich Vieles gleichzeitig erreichen. Nicht ohne Grund betitelte die Sonderschau Kraftwerk Wiehre auf der Getec stromerzeugende Heizungen als "Eierlegende Wollmichsau“!
Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme im eigenen Keller und die direkte Nutzung des dort erzeugten Stroms schont nicht nur den eigenen Geldbeutel. Für die Energiewende spielt sie eine zentrale Rolle.
Warum das so ist und wie die Solar-Bürger-Genossenschaft helfen kann, BHKWs und Solarstromanlagen in Wohn- und Gewerbegebäuden umzusetzen, erläutert Kaj Mertens-Stickel, Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin der Solar-Bürger-Genossenschaft.

Jürgen Heller: Stand der Technik und Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen für BHKW- und Photovoltaikanlagen. Ein kurzer Überblick

Dr. Burghard Flieger: Auf dem Weg zur Prosumer-Genossenschaft. Energie gemeinsam erzeugen und nutzen

Noch sind es einzelne, doch es werden immer mehr: In der Zukunft wird es ganz normal sein, dass Menschen einen Teil ihres Stromes selbst produzieren. Gleichzeitig haben sie es in der Hand, möglichst viel davon zeitgleich zu verbrauchen. Auf diese Weise gelingt es, Erneuerbare Energien optimal zu nutzen und die Netze zu entlasten. Eine Win-Win-Situation für den Einzelnen und die Allgemeinheit.
Energiegenossenschaften praktizieren bereits unterschiedliche Modelle, mit denen Energie vor Ort gemeinsam genutzt werden kann. Welche Rolle sie dafür bereits spielen und welche zukünftigen Entwicklungen sich abzeichnen, lässt sich bereits heute darstellen.
Der Genossenschaftsexperte Burghard Flieger ist Vorstand der Solar-Bürger-Genossenschaft. Er erforscht und berät seit über drei Jahrzehnten genossenschaftliche Ansätze für vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen. Flieger zeigt auf, wohin die Reise mit der Solar-Bürger-Genossenschaft gehen kann, wenn viele Bürger diesen Weg mit ihr gemeinsam gehen.